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Teil 1: Auf nach El Salvador!

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07:30 Uhr: Wir verabschieden uns von Ingo und Berenice, kontrollieren unser Auto ein letztes Mal.

 

08:00 Uhr: Viele Straßen in Antigua stehen immer noch unter Wasser. Über die Stadt Escuintla fahren wir in Richtung Grenzübergang zwischen Guatemala und El Salvador.

 

09:00 Uhr: Stau! Ein Tanklaster liegt auf der Seite, blockiert die gesamte Straße. Die Insassen der wartenden Fahrzeuge steigen aus, am Straßenrand bilden sich kleine Grüppchen Die Stimmung ist locker, keiner beschwert sich. Mit Ruhe und Geduld schauen die Guatemalteken der Situation ins Auge. Wenn man warten muss, dann nutzt man die Zeit eben, um neue Bekanntschaften zu machen. Aus dem Nichts tauchen Händler auf, bieten Früchte und andere Waren zum Verkauf an.

12:00 Uhr: Kilometer vor der Grenzstation „Cuidad Pedro de Alvarado“ stehen LKWs in Warteschlangen. Neben unserem Auto halten immer wieder Mopeds. Grenzhelfer bieten ihre Dienste an. Wir lehnen ab. Für Grenzen braucht man zwar Geduld, aber keine Grenzhelfer.

An den wartenden LKWs können wir vorbeifahren. Die Straße ist eng, Autos und LKWs kommen uns entgegen. Immer wieder müssen wir eine Lücke finden, um nicht plattgewalzt zu werden.

 

12:18 Uhr: Vor dem Grenzposten ist das Chaos noch größer. Menschen rennen von A nach B, Grenzhelfer belästigen uns, Geldwechsler wedeln mit ihren Bündeln, Beamte weisen Autos ein. Wir fühlen uns nicht wohl, wollen Knopf nur ungern alleine lassen.

12:30 Uhr: Wir lassen unsere Autoeinfuhrerlaubnis stempeln, könnten rein theoretisch mit dem gleichen Papier aus Guatemala ausreisen und innerhalb des Zeitrahmens (90 Tage insgesamt) wieder zurück kommen. Doch wir haben andere Pläne, wollen erst nach der Frist mit einer neuen Erlaubnis zurückkommen Der Zollbeamte und seine Kollegin fragen uns mehrmals, ob wir ganz sicher sind, ob wir die Erlaubnis wirklich auflösen wollen. Das Auto muss das Land mindesten drei Monate verlassen, bevor wir eine neue Erlaubnis anfragen können Ja, wir sind uns sicher und lösen die Erlaubnis auf.

Der Immigrationsbeamte stempelt unsere Pässe Auf Wiedersehen, Guatemala!

 

13:30 Uhr: Im Schritttempo legen wir die 500 m zum El Salvador Grenzposten zurück

 

14:00 Uhr: Wir sitzen schon seit einer halben Stunde im Zollbüro und warten. Die Beamten scheinen sich gut zu amüsieren, die Wartenden beachten sie nicht.

 

14:15 Uhr: Wir überreichen einem Beamten Kopien unserer Papiere: „Bitte wieder hinsetzen und warten.“

 

15: 00 Uhr: Einer der Beamten begleitet uns im S C H N E C K E N T E M P O zu unserem Auto. Er geht sooft langsaaaam, dass es anstrengend ist, Schritt zu halten.

Die Schnecke kontrolliert die Autodaten und zurück geht es zum Zollbüro, natürlich wieder im S C H N E C K E N T E M P O.

 

15:30 Uhr: Unsere Einfuhrerlaubnis für Knopf ist fertig. Beim Immigrationsbüro stellen wir fest, dass das Nummernschild falsch eingetragen wurde. Also zurück zum Zoll.

 

15:40 Uhr: Wir sind auf dem Weg nach El Salvador. Am Ende der Grenzstation warten Beamte, die die Autopapiere und Pässe ein letztes Mal kontrollieren werden.

 

 



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Warum macht man Pläne?

antigua guatemala, Guatemala