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Polizisten in Bewegung

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In der letzten Woche sind in Guatemala acht Polizisten während der Arbeitszeit gestorben. Vier von ihnen waren in kriminelle Machenschaften verstrickt, doch die anderen arbeiteten auf der Seite des Gesetzes. Ein Polizeitrupp aus Florida ist angereist, um die Kollegen vor Ort zu trainieren. Polizisten in Guatemala sind weder gut bezahlt, noch gut ausgebildet. Sie dürfen die Schusswaffe erst dann benutzen, wenn der Gegner sie zuerst benutzt hat. In den USA läuft alles ein Bisschen anders. Einer der Amerikaner erklärt: „Wenn ein Verdächtiger bei einer Verkehrskontrolle die Hände weder sichtbar am Lenkrad oder auf dem Fenstersims hat, dann er sicher sein, dass er in den nächsten Sekunden in den Lauf einer Pistole blickt. Zieht der „Bad guy“ (der böse Junge) eine Pistole, ist der amerikanische Polizist berechtigt zu schiessen.“ Ja, die Amerikaner und ihre Liebe zu Waffen...

    

Die guatemaltekischen Beamten werden von ihren Kollegen vor allem in Selbstverteidigung trainiert. Wie viel der halbe Weiterbildungstag bringt, wird die Zukunft zeigen.

 

Zum Abschluss hält der amerikanische Pfarrer eine Rede. Er richtet sich direkt an die Herzen seiner Zuhörer, fordert sie auf, sich in Gottes Hände zu begeben: „Wenn ich morgens meine Uniform anziehe, dann bereite ich mich nicht darauf vor, dass ich abends nach Hause komme. Ich bereite mich auf den Tag vor, an dem ich nicht zurück komme. (…) Zwei wirklich gut trainierte Polizisten wurden bei einer Festnahme erschossen. Sie waren auf der Stelle tot. Bei ihrer Beerdigung war ich unglaublich traurig, doch ich wusste auch, dass sie nun in Gottes Händen sind. Dieses Wissen machte es leichter für mich.“ So lädt er die guatemaltekischen Polizisten ein, ihre Hand zu auszustrecken und sich in Gottes Schutz zu begeben. Uns hatte er vor seiner Rede vollster Überzeugung und Gottesfurcht Folgendes erklärt: „Wenn sie daran glauben, dass sie nicht nur einen Job machen, sondern einem höheren Ziel dienen, dann lässt es sich mit dem Hungerlohn besser leben. Warum sollen sie für ein paar Quetzals täglich ihr Leben riskieren, loyal und unbestechlich bleiben, ihre Familie in Gefahr bringen, wenn es nur ein Job ist?“

 



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Warum macht man Pläne?

antigua guatemala, Guatemala