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Und täglich grüßt der Servicetruck

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Morgens schellte schon früh der Wecker. Meistens starteten wir um halb 8. Adam und wir beide standen zur vereinbarten Zeit an den Maschinen. Mike war meist schon mit der ersten Ladung auf dem Weg nach Cranbrook oder Albany. Leon nahm den Arbeitsbeginn nicht so ernst. Meist tauchte er gegen acht oder halb neun auf der Farm auf. Richard überhörte seinen Wecker auch gerne und erschien wenn die Vorbereitung erledigt war. Als Chef hat man eben Vorteile.

Jeden Morgen mussten die Maschinen vorbereitet, aufgetankt und gewartet werden. Hierfür hatte Richard einen Lkw umbauen lassen. Auf der Ladefläche befanden sich nun ein 5000 l Dieseldank, ein Kompressor und mehrere 200 l Fässer mit Hydrauliköl, Motoröl und Fett.

Jeder Mähdrescher verbrauchte alle 10-15 Arbeitsstunden bis zu 1000 l Diesel, hinzu kam der Verbrauch des Traktors. Einige der beweglichen Teile mussten täglich gefettet werden. Außerdem kontrollierten wir jeden Morgen das Hydraulik- und Motoröl.

Jeden dritten Tag wurden die Maschinen mit dem Kompressor ausgeblasen. Der Staub setzt sich überall fest und findet seinen Weg in die kleinsten Ritzen.

Silke: „Wenn die Maschinen wieder einmal ausgeblasen werden müssen, dann ist man am besten gerade schwerst beschäftigt und kann seine Arbeit auf keinen Fall auf später verschieben. Hat man erst einmal den Schlauch des Kompressors in der Hand, dann gibt es kein Zurück mehr. Der Staub setzt sich überall fest  und jeder Zentimeter Haut juckt. Da die Maschinen morgens ausgeblasen werden, muss man es danach noch Stunden aushalten, bevor die rettende Dusche kommt. Ich hatte glücklicherweise immer eine äußerst wichtige Aufgabe!“

 

Eine bis zwei Stunden dauert es, bis die Maschinen startklar sind, dann kann die Ernte beginnen.



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