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24. April 2012

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Heute war ich bei einem Kochkurs in toskanischer Küche. Super lustig, super lecker.

Es gab Auberginenscheiben mit Zucchini-Kartoffelpüree geschichtet und mit Parmesan überbacken (primo piatti), Nudelauflauf mit Tomaten, Zwiebeln und Sellerie und Panna cotta mit Vanille und Schokogeschmack. An diesem Abend haben wir die Nudeln nicht selbst gemacht. Geschmeckt hat es trotzdem. Ich fand es super lustig und interessant. Wir waren nur vier Teilnehmer. Zwei aus Deutschland und zwei aus Panama. Mit Menschen aus Panama habe ich bisher noch nie gesprochen. Ich hatte keine Ahnung von diesem Land. Jetzt weiß ich ein bisschen. Die 'Küche' ist nur für Kochkurse bzw. Kochveranstaltungen gemacht. Es gibt kein Restaurant oder so. Trotzdem ist ein sehr schöner Gewölbekeller mit Tischen bestückt und für das Essen nach dem Kochen da. Um 'In tavola' zu finden, muss man in eine schmale Gasse, in der eine Restaurationswerkstatt neben der anderen liegt: Bilder, Möbel, Holzskulpturen, Bilderrahmen ... und nicht nur einmal saß neben dem Italiener eine Japanerin und lernte. Das ist hier wirklich einzigartig. Neben den Massen an japanischen Kurzbesuchern, gibt es eine nicht geringe Zahl an jungen und auch älteren Japanerinnen und Japanern, die zuerst einige Monate die Spache erlernen, um dann anschließend für weitere Monate ein Handwerk zu erlernen: Taschen aus Leder herstellen, Schuhe aus Leder in Handarbeit, Restaurierungen und natürlich die italienische Küche. Viele haben die Absicht in Japan dann selbstständig zu arbeiten. Unglaublich, oder? Ich habe bisher zwei von solch mutigen Leuten kennengelernt.

Aber am Mittag habe ich 'n Laden gesehen, der der Oberhammer ist. Im Schaufenster hängen gruselige Gummimasken und anderes Zeug für Halloween oder so. Der Eingang ist ziemlich schmal, drinnen ist es eher düster. Vielleicht kaufen da auch Gothikleute ihre Klamotten, keine Ahnung. Doch der Laden verkauft nicht nur sowas, die leben das auch, denn um in den Laden reinzukommen, muss man an einem riesigen Hund, der halb im Eingang liegt, vorbei. Und der Hund ist nicht nur riesig, der sieht auch eher aus wie ein Wolf. Und obwohl er waaahnsinnig traurig guckt, habe ich es diesmal nicht gewagt an ihm vorbei zu gehen. Vielleicht bei einem zweiten Anlauf. Riesig. Vielleicht war das auch der Inhaber in einem Wolfkostüm!? Ich war nicht der einzige, der große Augen bekommen hat. Wir haben uns nur staunend und den Kopf schüttelnd angegrinst und sind von dannen gezogen.



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