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Tempel und Tuk Tuks

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Der Monat in Belgien war schnell vorbei. Der Rückflug nach Australien stand vor der Türe. Um den Flug angenehmer zu gestalten, hatten wir einen Zwischenstopp in Asien eingeplant. Von Düsseldorf aus ging es am 20. September nach Bangkok (Thailand). Schon bei den ersten Schritten aus dem Flugzeug prallt uns die tropische Hitze entgegen.

Erschlagen vom Flug fiel das Touristenprogramm recht abgemagert aus. Für die Flussfahrt über den Chao Phraya reichte die Motivation, den Rest des Tages verbrachten wir auf  Terrassen und beobachten das geschäftige Treiben auf Bangkoks Straßen.

 

Eine Tempelrundfahrt wollen wir uns am nächsten Tag trotzdem nicht nehmen lassen. Ein Tuk-Tuk für 20 Bath (= 0,50 Euro) war leicht zu finden. Nur wollte jeder Fahrer uns die „Thai Factory“ schmackhaft machen. So bezeichnen die Thais kleine Geschäfte, die maßgeschneiderte Anzüge und Kleider herstellen. Wir boten den Fahrern den dreifachen Preis, aber ohne einen Stopp bei der Thai Factory nahm uns keiner mit. Die Fahrer bekommen Benzin nur gegen Coupons. Die Coupons bekommen sie nur, wenn sie genügend Stempel gesammelt haben. Die Stempel bekommen sie, wenn sie Touristen in eine Factory bringen. Also stimmten wir zu. Nach dem zweiten Tempel war es schließlich soweit. Wir wurden freundlich empfangen, bekammen ein bequemes Sofa zugewiesen und sollten uns in Katalogen etwas aussuchen. Andre hatte den Dreh raus. Einfach so viele Fragen wie möglich stellen: „Wie viele Leute arbeiten hier? Wohin exportiert ihr? Verdient ihr viel Geld? Kann ich mir die Werkstatt einmal ansehen? …“ Nach ca. 5 Minuten wurden höflich, aber bestimmt zum Ausgang geführt. Das ging schnell!

 

Nachmittags stand der Königspalast auf dem Programm.

Der 2 km2 große Komplex beinhaltet sowohl die Residenz der Königsfamilie, als auch einige Regierungsbüros und eine beeindruckend große Tempelanlage. Alle Gebäude und Statuen sind golden verziert, der Boden ist mit Marmor gefliest. An vielen Stellen fanden Renovierungsarbeiten statt. In liebevoller Kleinarbeit klebten Frauen Blattgold und Mosaike an die Fassade.

Die Tempelanlage ist immer noch aktiv. Gläubige knien nieder, sprechen Gebete, beschriften Gebetstafeln oder zünden Räucherstäbchen an.

 

Am nächsten Morgen starteten unsere Flüge nach Australien. Das gebuchte Taxi sollte uns um 6 Uhr vor dem Hostel abholen. Um 6.15 Uhr ruft ein Angestellter des Hostels für uns an. Der Taxifahrer hat uns vergessen. Er liegt immer noch im Bett.

Aber wir sind ja in Asien. Hier funktioniert es eigentlich immer irgendwie, nur dass keiner so richtig weiß, wie… Innerhalb von Minuten ist ein anderes Taxi organisiert. Wir schafften es rechtzeitig zum Flughafen.

Auf dem Weg dorthin können wir die Mönche in ihren orangen Gewändern beobachten. Sie sammeln in kleinen Blechschüsseln Spenden für ihren Tempel.

 

15 Stunden später landen wir in Australien.



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Hallo Bangkok!

Bangkok, Thailand



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