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Sommer, Sonne, Sonnenschein und die Mediothek

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Der Bus von war schnell gebucht uns so fanden wir drei (Philip, Andre und Silke) uns kurze Zeit später mit Rucksäcken und Kühltaschen beladen in Busselton wieder. 

 

Organisiert wie wir waren, hatten wir uns auch schon überlegt, wo wir gerne nächtigen wollten. Der Caravanpark schien uns ideal und war laut Reiseführer günstiger als die Hostels. Leider war der Campingplatz schon geschlossen, als wir gegen 17:30 Uhr unseren Zielort erreichten.

Also schulterten wir unsere Rucksäcke und sahen uns nach einer anderen Bleibe um. Stundenlang stiefelten wir von Hotel zu Motel, dann zur Jugendherberge und wieder zurück. Es schien aussichtslos: zu teuer, ausgebucht, zu teuer, ausgebucht. Die Schultergurte unserer Rucksäcke schnitten uns in die Haut, die Last wurde immer schwerer. Nachdem wir unsere Strategie geändert hatten, einer bei den Rucksäcken blieb, zwei ein Zimmer suchten, wurden wir endlich fündig. Paulinchens Motel war ideal, günstig, mit Alfrescokittchen (Außenküche), Pool, … was will man mehr?

 

Da klar war, dass unser Budget bald aufgebraucht sein würde, fingen wir in Busselton mit der Jobsuche an. Täglich saßen wir in der Bibliothek, um Jobangebote zu wälzen und Bewerbungen zu schreiben. Solange das Geld reicht, muss man ja nicht jeden Job annehmen. Wäre es zu knapp geworden, hätten wir wahrscheinlich schnell einen Job auf den Weinfeldern gefunden. Die Weinsaison stand in den Startlöchern und zu dieser Zeit werden jede Menge Backpacker gesucht, die die Trauben pflücken. Eine solche Arbeit ist langweilig und in der australischen Sonne richtig anstrengend.

Wir suchten stattdessen nach einer Farm, wo wir am besten umsonst wohnen können und verschiedene Aufgaben haben. Zu dritt ist es allerdings (fast) unmöglich etwas Passendes zu finden.

Ein Farmjob war deshalb interessant, weil wir dadurch die Möglichkeit erhalten würden, unser Visum um ein weiteres Jahr zu verlängern.

 

Von der Umgebung sahen wir kaum etwas. Da wir kein Auto hatten und unser Budget, wie bereits erwähnt, sich den Ende zuneigte, waren unsere Möglichkeiten begrenzt.

In Paulinchens Motel wohnte zur gleichen Zeit auch ein Montagearbeiter, Shane. Wir trafen ihn jeden Abend beim Essen, unterhielten uns und freundeten uns an. Da er mitbekam, wie dringend wir einen Job brauchten, versorgte er uns immer wieder mit den aktuellen Zeitungen und wies uns auf verschiedene Stellenangebote hin. Das Passende war jedoch nicht dabei.

Eines Tages lud er uns auf eine Rundfahrt in die nähere Umgebung ein. Er zeigte uns während eines Vormittags die schönsten Strände, einige Weinyards, die Schokoladenfabrik, berichtete von alten Geschichten und erzählte Anekdoten.

 

Wir waren nur schon fast zwei Wochen in Busselton. Das Städtchen hatten wir  erkundet. Den Australia Day hatten wir, wie es sich gehört, mit einigen Bier am Strand gefeiert und die Jobanzeigen mindestens schon dreimal abgearbeitet.

Es wurde Zeit weiterzuziehen, nur wussten wir nicht so recht, wohin.

Schließlich erreichten wir einen Farmer, der in der Nähe von Esperance wohnt. Er suchte noch Leute für das Säen, das im April beginnt. Wir hatten am Telefon das Gefühl, dass er uns gerne persönlich kennen lernen möchte. Also ging’s so schnell wie möglich weiter Richtung Esperance.



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Auf nach Busselton

Busselton, Australia



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