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93. Tag der Reise - 'Singapur Flyer'

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Gestern habe ich über das Hotel eine Tour gebucht, um auch hier eine der kleinen Inseln zu sehen. Die Insel war sehr klein. Dort steht ein chinesischer Tempel, der einmal im Jahr von sehr sehr vielen Pilgern besucht wird, die um Frieden, Glück und Gesundheit bitten. Ein Stückchen weiter auf einem kleinen Berg stehen mehrere malaiische Schreine. Die fand ich ziemlich unheimlich. Sie liegen mitten im Regenwald, es ist wahnsinnig schwül und warm dort und sie werden von merkwürdigen Typen bewacht. In diesem Fall meine ich die echten Menschen, nicht wie bei den Hindutempeln die Figuren auf den Dächern. Sehen konnte ich bei den Schreinen auch nicht viel, da da irgendwie nichts zu sehen war. Keine Ahnung warum. Betende waren auch nicht da. Also war ich zügig wieder weg.

 

Viel viel interessanter war das, was vor der Insel und der Fahrt dorthin war. Allerdings sind ein paar Informationen über den Hafen wissenswert. Hier werden 140 000 Containerschiffe pro Jahr be- und entladen. Runtergerechnet bedeutet das etwa alle drei Minuten eines. Und die sind riesig. Hier stehen bestimmt hundert in der Bucht und warten auf Be- oder Entladung. Das sind die Schiffe, die ich aus dem Flugzeug gesehen habe. Singapur hat einen der größten Containerhäfen der Welt. In der nächsten Bucht stehen die Öltanker. Shell und andere haben hier ihre Raffinerien. Das ist, so viel ich verstanden habe, der größte Umschlagplatz für Öl hier. Also mächtig was los.

Ich bin am Morgen um acht vom Hotel abgeholt worden. Die Fahrt war nicht lang. Dann standen wir vor dem größten Riesenrad der Welt (Singapur Flyer). Die Kabinen sind außen am Rad und drehen sich mit. Am höchsten Punkt befindet sich die Kabine auf 165 m. Ich glaube das Freiburger Münster ist 116 m hoch. Höhen sind ja eigentlich nicht so mein Ding, aber hier war alles ganz einfach. Ich glaube mir hätte sogar ein Glasboden nicht so viel ausgemacht. Die Sicht auf die Stadt war atemraubend. Auch wenn die Sonne gefehlt hat. Jedes Wetter hat seinen eigenen Reiz. Was ich von da oben sah ist die modernste Stadt, in der ich bisher war. New York ist dagegen ja ein Museum. Ich glaube nun noch viel eher, dass in wenigen Jahren Amerika einpacken kann und Europa sich ins Zeug legen muss, um mit China und anderen mitzukommen. In drei Jahren sieht es hier aus wie in einem Science Fiction Film. Das fängt jetzt schon an. Und die bauen hier wie die Irren. Überall Kräne und Pläne für neue Bauten. Ich bin davon nicht begeistert, aber sehr beeindruckt.

 

Gegen Abend habe ich mich noch ein bisschen in ‚Little India‘ rumgetrieben. So viele Menschen habe ich noch nie gesehen. Ich meine jetzt nicht wie bei einem Konzert oder Fußballspiel, sondern einfach auf der Straße. Überall. Sie sitzen, stehen und reden. Wenn eine Fußgängerampel grün wurde, hatte ich das Gefühl, dass alle die Straßenseite wechseln. Nicht bloß an der Ampel, sondern viele Meter in beide Richtungen. So viele Menschen. Und Weiße nur eine Handvoll. Das ist eine weitere wichtige Erfahrung für Indien. Dort soll es überall so sein. Menschen, Menschen, Menschen. Überwiegend Männer, aber auch Frauen in schönen Saris.



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Round the World 2011/3

Nadi, Sydney, Singapore, Fiji, Australia, Singapore



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