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91. Tag der Reise - 'Chinatown'

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Ich nehme die U-Bahn. Die Fahrt kostet ungefähr einen Euro. Aber so eine moderne und sichere U-Bahn habe ich noch nie gesehen. Das Ticket ist im Scheckkartenformat und wird bei Eintritt und Ausgang aus den Stationen kontrolliert. Die Schienen sind nicht sichtbar. Der Zug hält hinter Glaswänden. Keine U-Bahn-Gerüche oder Gefahren. In den Wagen ist sehr viel Platz und der Zug rast tierisch durch die Unterwelt. Hochmodern. Ruckzuck bin ich in Chinatown.

Dieses Chinatown ist allerdings nicht vergleichbar mit San Francisco. Hier ist alles steril und auf Touristen ausgelegt. Nicht besonders interessant.

 

Allerdings sehe ich von weitem ein interessantes Gebäude. Es ist der Buddha Tooth Relic Tempel und das angeschlossene Museum. So ein Gebäude wollte ich schon immer einmal in echt sehen. Jede Etage hat ein Dach rundum ganz im chinesischen Stil. Schön. Hier sind es fünf Etagen.

Im Eingang steht ein großes Gefäß für Räucherwerk. Die Buddhisten nehmen ein Stäbchen, zünden es an, halten es in den aufeinander liegenden Händen und kehren in sich bevor sie das Stäbchen in den Sand stecken. Danach betreten sie den eigentlichen Tempelraum. Hier stehen die größten Buddhafiguren, die ich je gesehen habe. Prächtig.

Auf der vierten Etage befindet sich ein unglaublicher Goldschatz. Ein angeblicher Zahn Buddhas wird in einem goldübersäten Raum aufbewahrt. Man darf nur durch Scheiben hineinschauen. Der Tempel ist relativ neu. Diese Reliquie womöglich auch? Aber das Gold ist umwerfend strahlend.

Auf der fünften Etage befindet sich ein schöner Garten. In dessen Mitte steht eine große Gebetsmühle wir im Tibetzentrum in Freiburg. Als ich gerade am Eintreten bin, meint eine Chinesin zu mir, dass ich mit ihr zusammen die Mühle drehen soll. Sie erklärt mir auch, dass man den Raum frontal betritt, aber seitlich verlässt. Außerdem zeigt man nie mit einem Finger auf Buddhafiguren, sondern entweder mit aneinander gelegten Händen oder mit dem Daumen. Ich fragte sie nämlich, ob um die Mühle herum wirklich zehntausend kleine Buddhafiguren stehen. Die Zahl stimmt exakt.

 

Zum Mittag finde ich ein kleines tibetisches Restaurant. Es gibt nur vegetarische, organische Küche. Es schmeckt super lecker, aber ich habe kaum eine Ahnung was ich esse :-))



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