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68. Tag der Reise - YMCA of Honolulu

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Bevor ich heute um 12 Uhr aus meinem Hotelzimmer muss, schlafe ich aus, gehe lecker frühstücken und zum Friseur. Das ist für mich eine Premiere. In einem anderen Land war ich noch nie beim Friseur. Aber es geht einfach nicht mehr anders. Außerdem fängt am Dienstag meine Kreuzfahrt an und in drei Wochen fliege ich nach Singapur, wo strenge Gesetze gelten. Vielleicht nicht unbedingt über meine Haarlänge, aber z. B. über das Kaugummi kauen oder das Essen in öffentlichen Verkehrsmitteln. Wenn ich da als Hippie auffalle, dann …

 

Da ich keine Ewigkeit mit meinen Koffern durch die Hitze gehen wollte, habe ich ein Taxi gerufen. War auch gar nicht teuer. Schweiß gespart. In der Young Men’s Christian Association gibt es immer ein Fitnessstudio, oft auch ein Schwimmbad und manchmal auch Gästezimmer. Die sind meistens viel günstiger als andere Zimmer am selben Ort. Natürlich sind sie auch nicht so komfortabel. Aber ich zahle nur 42$ pro Nacht, das ist die Hälfte von einem billigen Hotelzimmer. Dafür habe ich aber auch keine Klimaanlage und kein eigenes Bad. Trotzdem gefällt mir das hier besser. Meine Matratze ist nämlich super. Im Hotel war sie knallhart, nichts für mich. Natürlich kann ich das Schwimmbad und die Geräte benutzen. Da mir die Toiletten hier nicht so gut gefallen, gehe ich gegenüber in ein riesiges Hotel einfach in der Lobby. Da ist alles wie geleckt.

 

Am Nachmittag war ich vor allem in einer großen Mall auch gegenüber. Da spielte eine Zeit lang die Royal Hawaiian Band, Holz- und Blechbläser plus Percussion und Sängern. Die Band gibt es seit 1836. Damals gab es hier noch Könige. In Honolulu steht deshalb der einzige Königspalast der USA. Queen Emma von letzter Woche war eine hochangesehene junge Königin des Landes. Sie studierte in England und war in der ganzen Welt unterwegs. Aufgrund verschiedener Ehen mit Engländern ist in der hawaiianischen Flagge auch die englische integriert. Diese Band spielte als erstes die hawaiianische Hymne, dann die amerikanische. Bei der ersten standen so gut wie alle Zuhörer auf, bei der zweiten sangen viele mit und hielten sich die linke Hand aufs Herz. Kleine Flaggen hat keiner geschwenkt ;) Die Musik war klassisch, ausschließlich von ehemaligen Königshausmitgliedern komponiert. Gesungen wurde in hawaiianischer Sprache. Interessant.

In der Ecke der Mall, wo die ganzen Bistros sind, gibt es reichlich Auswahl an japanischem, koreanischem und chinesischem Essen. Na ja, die Unterschiede schmecken wohl auch nur die Asiaten selbst. Aber mir hängt das hier, wie nach dem ganzen mexikanischen Essen in Arizona, alles langsam zum Halse raus. Aber dann habe ich noch einen Pizzastand gefunden. Puh. - Mich hat es gewundert, dass keine bayerische Feinkost zu finden war.



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Hawai'i 2011/2

Hilo, Kapaa, Honolulu, United States



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