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58. Tag der Reise - Iraivan Temple

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Am Morgen schauen Giovanna und Becky im Haus vorbei. Ich gehe mit ihnen erneut zum Hindu Tempel. Da heute Sonntag ist, kommen vielleicht mehr Leute zur Puja. Und so ist es. Eine ganze Hochzeitsgesellschaft ist da. Der Tempel ist mit 50 – 60 Personen ganz schön voll. Gegen halb elf findet eine Führung für diese Gruppe statt, an der ich teilnehmen darf. Nun kann ich endlich die anderen Bereiche des Gartens und den neuen Tempel sehen. Der große weiße Tempel mit seinen goldenen Dachverzierungen wird seit zwanzig Jahren gebaut. Alle Steine werden in Indien gefunden und behauen. Manche sind viele Tonnen schwer. Diese Steinmetzkunst gibt es nur in Indien. Einige arbeiten sogar hier, um die einzelnen Teile zusammen zu setzen. Der Tempel ist sehr schön. Es werden drei verschieden Granitfarben verwendet. Schwarz für die mittleren Säulen, rosa für die Bodenplatten und weiß für alles andere. Auf diesem Gelände werden seit der ersten Bearbeitung vor zwanzig Jahren täglich Pujas vollzogen, um die Energie des Ortes zu erhöhen. Der Tempel wird im nächsten Jahr weitgehend fertig sein. 2017 findet dann die Zeremonie zur offiziellen Einweihung statt. Dann wird auch der große Bergkristall hierher verlegt.

Im Garten stehen an verschiedenen Stellen weitere Götterstatuen. Zum Beispiel auch ein Ganesha mit Regenschirm und zahlreichen Glöckchen daran. Außerdem befindet sich hinter dem Tempel ein kleiner Rudraksha Hain. Die Früchte dieses indischen Baumes haben eine unglaublich blaue Farbe. Die Farbe ist einmalig auf der Welt. Unter dieser Fruchtschale liegt eine Art Nuss. Gesäubert und am Kristall gelagert wird sie als Schmuckanhänger oder Handschmeichler vielfach in Indien getragen. Ich habe einige gesammelt und bringe sie mit.

 

Eine der Mitbewohnerinnen des Hauses wohnt in Alaska. Hier sind ein paar Infos, die ich von ihr erfahren habe. Auch wenn ich jetzt auf Hawaii bin, schreibe ich sie auf. Sie wohnt in ‚Chicken‘. Ein kleiner Ort nahe der Grenze zu Kanada. Im Winter sagen die Leute erst ‚kalt‘, wenn es unter -30° C geht. Gelegentlich sinkt die Temperatur auf -55° C. Es sind etwa acht Monate Winter. Im Sommer kann es auch warm werden. Bis vor 15 Jahren hatten sie für die Fortbewegung im Winter Schlittenhunde. Jetzt fahren sie mit motorisierten Schneeschlitten. Selten gibt es Nordlichter am Himmel. Ich habe Fotos gesehen. Unglaublich schön. Geheizt wird ausschließlich mit Holz in einem Raum. Über Rohre zieht die Wärme auch in die anderen Räume. Im Truck liegen immer Schlafsäcke, ein Zelt, ein Beil und Hilfen zum Feuermachen. Auf manchen Strecken begegnet man möglicherweise auf 50 oder mehr Meilen Niemandem. Am Schluss meines Aufenthaltes im Haus meinte sie, dass ich vorbei kommen soll, wenn ich mal in der Nähe bin. Ihr Mann ist übrigens professioneller Goldsucher. Ohne Witz.



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Hawai'i 2011/2

Hilo, Kapaa, Honolulu, United States



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