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53. Tag der Reise - Sonnenaufgang über den Wolken

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Dieser Tag war der (bisher) intensivste Tag der ganzen Reise. Eine besondere Erfahrung jagte die andere.

Alles begann um 4 Uhr morgens. Mein Wecker klingelte, da wir um halb fünf losfahren wollen. Am Abend vorher hat ein Paar aus Boston davon gesprochen hoch zu fahren. Da ich das auch geplant hatte bot sich eine Fahrt zusammen an. Ich selbst hatte einer Holländerin angeboten sie mitzunehmen. So fuhren wir also zu viert ziemlich früh los. Doch viele waren früher als wir. Nach eineinhalb Stunden waren wir fast oben. Leider mussten wir auf einem Parkplatz etwas unterhalb des Gipfels bleiben und dort mit bestimmt einhundert anderen dieses Erlebnis begrüßen. Der Horizont war schon erhellt und begann zu glühen. Doch die Sonne war noch nicht da. Es war eiskalt hier oben auf dem Haleakala. Viele hatten ihre Bettdecken aus den Hotels mitgebracht und umgebunden. Andere große Badehandtücher. Die Atmosphäre war unglaublich. Jeder wartete gespannt auf den Sonnenaufgang. Doch um 6:08 Uhr war sie noch nicht da. Wahrscheinlich wegen der Wolken. Wir konnten das Meer nicht sehen. Aber die Farben über den Wolken waren unglaublich schön. Alles verwandelte sich in ein Licht wie es wohl nur so früh möglich ist. Fast hätten die Leute geklatscht als es soweit war. So hat es sich jedenfalls für mich angefühlt. Famos. Durch die Sonne wurde es auch gleich etwas wärmer. Aber die Farben vor dem direkten Sonnenaufgang waren einfach unschlagbar. Manche gingen ziemlich schnell wieder in ihre Autos. In Flipflops hätte ich das sicher auch getan. Ich schätze, dass wir nah am Gefrierpunkt waren.

Als die ersten vom Gipfel herunter fuhren, konnten wir hinauf. Rundumsicht. Insel, Ozean, Wolken …

Um zehn waren wir wieder unten.

 

Ich hatte schon ganz früh am Morgen bemerkt, dass ich meine Kameratasche nicht finden konnte. Nun war endgültig klar, dass ich sie gestern beim Tausch des Autos im anderen Wagen vergessen hatte. Also fuhr ich zur Autovermietung und fragte nach. Nichts :-( Aber ich gab meine E-Mail an, falls die Tasche noch auftaucht. Ich war ziemlich bedient, denn in der Tasche waren sechs SD-Karten mit meinen Fotos.

Eine Stunde später checkte ich die Mails. Und war begeistert. Die Tasche ist aufgetaucht. Schnell wieder hin und zack. Alles klar. Halleluja!!!

 

Zum Lunch hatte ich das Glück in ein ganz kleines aber wunderbares vegetarisches Café/Bistro geführt zu werden. So etwas habe ich noch nie gegessen. Kuchen aus Cashew-Nüssen, Goji-Beeren, Agave, Vanille mit einer Schicht Hanfsamen, Haselnüssen und viel Liebe oben drauf. So steht es auf der Beschreibung, die ich natürlich aufgehoben habe. Super lecker. Und gar nicht teuer. Außerdem gab es in verschiedenen Geschmacksrichtungen selbstgemachten Kombucha. Und das Ganze in einem Ort mit dem Namen Haiku. (Eigentlich eine besondere japanische Gedichtform. Doch hier offenbar ein hawaiianisches Wort mit der Betonung auf dem ‚i‘.) Ein esoterisch angehauchter Laden neben dem anderen. Eine Massagepraxis folgt der nächsten und der Joint ist wahrscheinlich auch nicht wei..

Zum Abend nur so viel: Ich war in einem privaten Haus mit wenigen Anwesenden bei einer Channeling-Session. Und das war außerordentlich interessant und humorvoll. Jeder konnte ein persönliches Anliegen nennen und erhielt Hinweise zum Umgang damit.

Natürlich habe ich mich im Auto noch eine Ewigkeit mit meiner Begleitung über das Erlebte unterhalten. Das war einfach zu faszinierend.

Ein langer aufregender Tag liegt hinter mir.



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Hawai'i 2011/2

Hilo, Kapaa, Honolulu, United States



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