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48. Tag der Reise - Flug nach Maui

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Nach einem sehr interessanten Gespräch mit der Vermieterin Barrie über ökologische ‚mobile homes‘ und die Wale im Winter vor Hawaii, mache ich mich auf den Weg zum Flughafen. Zuerst muss ich das Auto abgeben und dann mit einem Shuttle zum Terminal fahren. Nach längerem Suchen finde ich meinen Schalter. Er liegt außerhalb der großen Terminals in einem offenen Gebäude. Der Schalter besteht aus einem Tresen mit einem weißen Telefon und einem Infoblatt. Man soll telefonisch einchecken, es gibt keine Flugbegleiter. Ok. Am Telefon wird mir gesagt, dass ich auf der Liste stehe und der Pilot eine halbe Stunde vor dem Flug kommt und das Gepäck eincheckt. Im Gespräch mit einer anderen Mitfliegerin erfahre ich, dass nur acht Passagiere in die Maschine passen. Na, da war ja im letzten Jahr das Wasserflugzeug von Vancouver nach Victoria größer. Aber so sitzt man auf jeden Fall am Fenster und kriegt alles hautnah mit. Denn die Turbulenzen sind natürlich sofort zu spüren.

Wir müssen unsere Koffer selber zum Flugzeug über die Rollbahn ziehen und die Gurte gehen nicht nur um den Bauch, sondern auch über die Schulter. Der Sitzplatz richtet sich übrigens nach dem Gewicht. Schwer hinten, leicht vorne. Das kann ja was werden.

Und das wird es auch.

Als wir uns nach vielleicht zwanzig Minuten Maui nähern sehen wir schon die dunklen Wolken und den Regen genau vor uns. Der Pilot hat keine eigene Kabine und ich sitze in der zweiten Reihe. Einen Co-Piloten gibt es übrigens auch nicht. Die Regenwand kommt immer näher. Plötzlich knallt Metall auf Metall. Ein Schrecken durchfährt uns. Doch es ist nur ein geöffneter Gurt, der gegen die Wand geknallt ist. Ein Passagier wollte seiner Freundin näher sein. Nun schlägt der Regen gegen die Scheiben und man sieht nichts mehr. Auch der Pilot nicht. Ach, ich habe ja noch gar nicht erwähnt, dass der Pilot aussieht, als wäre er gerade zwanzig geworden. Na ja, die dunkle Wolke ist glücklicherweise schnell durchflogen. Beim Landeanflug wackelt alles ganz schön, doch es geht alles gut, auch wenn ich das Gefühl nicht loswurde, dass die Landebahn zu kurz ist. Der Pilot ging einfach kurz vor dem Ende mächtig in die Kurve und fuhr dann zu seinem ‚Parkplatz‘. Puh, geschafft.

 

Heute ist die Hälfte meiner Reise rum. Schon!



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Hawai'i 2011/2

Hilo, Kapaa, Honolulu, United States



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