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45. Tag der Reise - Volcano School of Arts and Sciences

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Heute will ich vor allem entspannen und Abschied nehmen von diesem Ort. Morgen fahre ich weiter in den Norden der Insel.

Am Vormittag besuche ich die „Volcano School of Arts and Sciences“. Das ist eine öffentliche Schule beginnend mit dem Kindergarten bis zur achten Klasse. Die Schule ist staatlich unterstützt, also ohne private Gelder nicht möglich. Wie der Name der Schule sagt, liegen die Schwerpunkte in der Kunst und Wissenschaft. Jeden Freitag finden Projekte statt, die diese Bereiche besonders fördern. Im Vordergrund stehen dabei die hawaiianische Kultur und Natur. Erste Fremdsprache an der Schule ist Japanisch. Das liegt unter anderem daran, dass viele Einwohner japanische Vorfahren haben. Vor über einhundert Jahren fanden viele Gastarbeiter aus Japan hier Arbeit auf den Zuckerrohrplantagen. Eine Lehrerin nimmt sich spontan Zeit, um mir alle meine Fragen zu beantworten und mich auch in einige Klassen zu führen. Ich bin hier immer wieder über die Freundlichkeit begeistert.

Den Rest des Tages verbringe ich zum Beispiel damit im Jacuzzi mitten im Regenwaldgarten zu sitzen und mich am Leben zu erfreuen …

… ich habe heute nach einem einzigen Anruf meine nächste Unterkunft gefunden. Die Telefonnummer war eine Empfehlung von einer Bekannten auf der Ranch.

 

Ich glaube, es ist Zeit für eine kurze Einführung in das hiesige Essen gehen. Mit ‚hiesig‘ meine ich die gesamte USA :-) Egal, ob man in ein kleines Bistro oder in ein teures Restaurant geht, am Eingang steht ein Schild: „Please wait to be seated“. Ich habe noch keinen Amerikaner gesehen, der die angebotenen Plätze abgelehnt hat. Mit der Karte kommt auch ein großes Glas Wasser mit einem Haufen Eiswürfeln darin. Das Wasser ist obligatorisch und kostet nichts. Manchmal ist es einfaches chlorhaltiges Wasser aus der Leitung, aber nicht immer. In einem Diner stehen in der Karte mindestens tausend verschiedene Burger, Sandwiches und Salate. Vielleicht sind es auch ein paar weniger. Noch bevor man aufgegessen hat, wird man gefragt, ob alles in Ordnung ist und man noch etwas möchte. Wenn nicht, hat man nach wenigen Minuten die Rechnung auf dem Tisch liegen. (Manchmal wird sie einem auch hingeknallt.) Ganz egal, ob man noch isst oder nicht. Die Bedienung ist allerdings sofort wieder weg. Nun kann man entweder mit Kreditkarte, auch im kleinsten Bistro, oder bar bezahlen. Die Preise in der Karte sind allerdings nicht die Preise, die man bezahlen muss. Dazu kommen noch Steuern. Und dann muss man noch Trinkgeld geben, dass wird erwartet. Ich glaube, dass man ansonsten nicht noch einmal bedient werden würde. Da man bei keinem Trinkgeld signalisiert, dass man absolut unzufrieden war. In mehreren Gaststätten hingen Schilder, auf denen stand, dass die Bedienung sich das Recht nimmt Leute auch nicht zu bedienen. Man gibt zwischen 15 und 20 Prozent des Endbetrages Trinkgeld. So wird aus sechs Dollar für ein Sandwich schnell acht Dollar. Das Trinkgeld wird aber normalerweise nicht wie bei uns gegeben, sondern man wartet das Wechselgeld ab und lässt dann das Trinkgeld auf dem Tisch liegen. Genauso wie in den Filmen.

Schon anders als bei uns.

Anders gestaltet sich auch der Gang auf‘s WC. Aber das ist eine Geschichte für einen anderen Tag.



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Hawai'i 2011/2

Hilo, Kapaa, Honolulu, United States



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