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41. Tag der Reise - Hawai'i Volcanoes National Park

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Als erstes zieht es mich heute zum Halema’uma‘u Krater. Am Eingang zum Hawai’i Volcanoes National Park bazahle ich zehn Dollar für einen 7-Tage-Pass. Im Park ist ein Visitor Center im dem einem eigentlich alle Fragen beantwortet werden können. Außerdem muss man sich hier für lange Wanderungen anmelden. Es gibt Wanderungen zum Gipfel des Mauna Loa, die 3 – 5 Tage dauern.

Ich fahre zum Jagger Museum, wo die Aussichtsplattform ist. Der Kilauea Caldera Krater ist riesig. Vor einiger Zeit konnte man darin auch wandern. Das geht jetzt nicht, da der Halema’uma‘u Krater zu aktiv geworden ist. Er liegt innerhalb des ehemaligen viel größeren Caldera. Die Plattform liegt etwa zwei Kilometer entfernt. Es raucht gewaltig. Die Dämpfe sind schwefelhaltig und giftig. Deshalb ist auch die Straße auf dem Kraterrand nur halb befahrbar. Es ist alles viel größer als sich dachte.

 

Eine Straße führt runter zum Wasser, die Chain of Craters Road. Die Fahrt führt zu Beginn durch Regenwald, anschließend durch unwirkliche Lavalandschaften und zuletzt an einer Steilküste entlang. Irgendwann endet zwar nicht die Straße, aber eine Absperrung verhindet die Weiterfahrt. Die ursprüngliche Küstenstraße existiert auf einer kilomterlangen Strecke nicht mehr. Dort floss Lava ins Meer. Zur Zeit fließt keine bis dorthin, aber ein Krater ist sehr aktiv und in Hubschraubern erkennt man abends den glühenden Fluss. Diesmal sehe ich also keine Lava ins Meer fließen. Oben im Regenwald war es nicht besonders warm heute. Unten in dieser Lavawüste, mit aktiven Strömen nicht weit entfernt, ist es ziemlich warm, fast heiß. Man spürt die Hitze deutlich von unten kommen. Unter mir fließt Lava in Tunneln zum aktiven Krater.

 

In der Dämmerung fahre ich wieder zum Krater. Abends soll er rot leuchten. Und er tut es tatsächlich. Viel intensiver als ich dachte. Das Leuchten pulsiert auch. Mal leuchtet es mehr, dann wieder weniger. Unheimlich ist das. Durch den mehr und mehr aufkommenden Nebel ist alles noch verschwommener und unwirklicher als vorher. In der absoluten Dunkelheit ist der Kraterrand gar nicht mehr zu erkennen. Im Krater ist die Lava aktiv. Sie steigt und fällt in einem Rhythmus. Es ist der Atem „Peles“, der Vulkangöttin. Gewaltig. Später erfahre ich in einer exklusiven Führung noch mehr darüber.



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Hawai'i 2011/2

Hilo, Kapaa, Honolulu, United States



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