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40. Tag der Reise - Aloha from the Island of Hawai'i

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Ich fliege mit Hawaiian Airlines. Beim Check-In waren die Airlinemitarbeiter sehr nett. Das ist längst nicht immer so bei den Fluggesellschaften. Manche lassen einen ganz schön im Regen stehen. Bisher waren fast alle Check Ins über Bildschirme im Selfservice. Da ist mir Hilfe sehr willkommen. Beim Sicherheitscheck hieß es wieder Gürtel, Schuhe und alle Jacken ausziehen und den PC in eine separate Box legen.

Der Flug dauert fast fünf Stunden. Richtung Westen. Die ganze Zeit nur über den Ozean. „The Hawaii Islands are the most isolated islands in the world.” Der Zeitunterschied nach Deutschland beträgt nun 12 Stunden. Deutschland ist immer 12 Stunden weiter in der Zeit. Im Augenblick sitze ich im Flughafen von Honolulu auf Oahu und warte auf meinen Anschlussflug nach Hilo auf Big Island. Big Island ist die größte der acht bewohnten Inseln. Ich habe acht Tage Zeit, um mit einem gemieteten Auto vor allem den Volcano National Park zu erkunden. Hier sind Vulkane noch aktiv. Mein Traum ist es abends Lava ins Meer fließen zu sehen. Ich wohne direkt an der Grenze zum Park und auch nicht weit vom Ufer entfernt. Der Ort heißt sehr passend ‚Volcano‘.

Ich bin um 5:30 Uhr aufgestanden, war um 7:30 am Flughafen, bin um 9:20 abgeflogen und um 11:50 Uhr (nach fünf Stunden) am ersten Zielflughafen. Um 14:50 geht der zweite Flug. Der dauert nur eine Stunde. Dann hole ich das Auto und fahre etwa 45 Minuten zum Zimmer. Ich bin ungefähr um 17 Uhr da und bestimmt ziemlich erledigt. Die letzte Nacht war ziemlich übel. Ich schlief in einem Zimmer mit insgesamt acht Betten. Es waren da: ein Inder, ein Italiener, ein Amerikaner, ein Mexikaner, ein Algerier, ein Chinese, ein Däne und ich. Nachdem der letzte im Bett war, verging vielleicht eine Stunde, dann stand der erste bereits auf. Einer schnarchte, einer klimperte mit einem Armband, einer knirschte mit den Zähnen, einer redete im Schlaf und einer drehte sich ständig im Bett herum. Außerdem waren wir an der Frontseite des Hauses im Erdgeschoss, somit hörten wir jedes ankommende Taxi oder Shuttle ziemlich gut.

Die meisten Durchsagen am Flughafen werden hier zuerst hawaiianischer Sprache gesprochen, dann erst kommt Englisch. Aber auch die englischen Durchsagen enden mit ‚Mahalo‘.

 

Ich bin da ... und erledigt. Später mehr.

 

Mein Zimmer befindet sich in einem 1912 gebauten Haus am Rande des „Olaa Rain Forrest“. Vom Bett aus schaue ich in einen Garten, der ringsherum von Regenwald umgeben ist. Im Garten blüht es und ganz nah vor dem Fenster steht ein Tangerinenbaum. Tangerinen sehen aus wie Mandarinen, sind aber etwas kleiner und schmecken auch etwas anders.

Im Haus sind noch ein paar andere Zimmer. In einem sind Deutsche mit denen ich am Abend Essen gehe. Wir tauschen unsere Erlebnisse aus und jeder gibt dem anderen ein paar Tipps und Erfahrungen weiter.

Um Sieben ist es stockdunkel. Um Neun schlafe ich schon.

 

Neben mir auf dem Nachttisch steht ein kleiner Origami-Kranich mit einer in die Seite gesteckten Centmünze. Das war mein Willkommensgeschenk in Honolulu. Er stand plötzlich neben mir auf einem Behälter. Den hat dort jemand hingestellt, damit ein anderer ihn mitnimmt …



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Hawai'i 2011/2

Hilo, Kapaa, Honolulu, United States



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