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35. Tag der Reise - Alamo Square

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Der heutige Tag war vielleicht der interessanteste der ganzen bisherigen Reise. Ich hatte keine feste Tour geplant. Mein einziges Ziel war das japanische Viertel. Ich fuhr bis zur City Hall, die zwar groß, aber nicht weiter besonders war. Danach machte ich mich zu Fuß auf den Weg.

 

Ich laufe einfach weiter in die hoffentlich richtige Richtung. Nachdem ich einige ziemlich heruntergekommene Straßen hinter mir habe, komme ich auf eine größere Straße. Ein sehr imposantes älteres Gebäude fällt mir auf, das sehe ich mir näher an. Ein Kino. Es ist zwar erst 10:30 Uhr, aber trotzdem schon auf. Um 11:30 läuft der erste Film. Warum eigentlich nicht mal ins Kino gehen? „Rise of the planet of the apes“ wäre doch genau mein Fall: SF in SF :-) Ok. Was mache ich bis dahin? Am besten frühstücken. Nebenan sehe ich genau das Richtige dafür. Mel’s Drive In. Mir wird ziemlich bald klar, dass mir das aus „American Grafitti“ bekannt ist.  - George Lucas hat mit diesem Film so viel verdient, dass er „Star Wars“ drehen konnte. - Und innen ist alles wie in den 60er Jahren. Elvis läuft und ich bin fassungslos. Überall schweben Luftballons an Seilen, hängen glitzernde Girlanden und Flaggen rum. Fast jeder Platz hat eine eigene kleine Jukebox. Da bestelle ich doch was Typisches: Oatmeal mit Rosinen, braunem Zucker und Bananen. Lecker.

 

Und danach gehe ich tatsächlich ins Kino, für 6 $. Wo kann man denn bei uns für 5 Euro ins Kino gehen? Die Leinwand ist groß, der Sound geil und es laufen tausend Vorfilme. Platz habe ich auch genug, wir sind nur zu zweit. Der Film ist super. Für Science Fiktion Freaks wie mich genau richtig. Es wird die Vorgeschichte vom Buch und den anderen Filmen gezeigt. Richtig gut gemacht. Und als Krönung spielt der Film hier, in San Francisco. Der Showdown ist auf der Golden Gate Bridge.

 

Danach laufe ich weiter der Karte nach zum japanischen Viertel. Mit Karte meine ich nicht meine, die habe ich im Hotel liegen lassen, sondern die Karten an den meisten Bushaltestellen. Das Viertel besteht hauptsächlich aus einer großen Mall, in der ausschließlich japanische Läden, Restaurants, Sushi-Bars und Suppen-Küchen sind. Das Ganze nennt sich Japan Center. Ich finde es toll. Ein winziger Ersatz für meine gestrichene Reise nach Japan. Kitsch neben edelstem Design, Friseure mit sehr hohen Preisen. Der Buchladen hat fast ausschließlich Bücher und Zeitschriften in japanischen Schriftzeichen. Draußen steht eine sehr moderne große Pagode und auf dem Weg entdeckte ich einen Soto Zen Tempel. Leider war er abgeschlossen. Wahrscheinlich wäre sowieso nur eine sehr sehr schlichte Meditationshalle zu sehen gewesen.

 

Da der Tag noch lange nicht zu Ende ist, gehe ich weiter zum Alamo Square. Der Alamo Square ist ein kleinerer Park, der sich über die Spitze eines Hügels erstreckt. Ringsherum sind Häuser im viktorianischen Stil. Und an der Nordseite hat man diese Traumaussicht: Im Vordergrund die wundervollen Häuser und im Hintergrund die Wolkenkratzer (Skyscraper). Toll dieser Blick. Ich glaube, das gibt es in keiner anderen Stadt zu sehen.

 

Zum Abendessen gehe ich in eine kleine Mall gleich neben dem Hotel. Doch zuvor schaue ich mir, wiederum ein Haus weiter, das größte und nobelste Kaufhaus der Stadt an: Nordstrom. Darin befinden sich einige der sehr seltenen Kurvenrolltreppen. Die gibt es nur in zwei amerikanischen und vier asiatischen Städten überhaupt. Die bin ich natürlich noch nie gefahren. Cool, wenn man in einer perfekten Kurve fährt. Ich fahre alle sechs Treppen durch, hi hi.



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