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28. Tag der Reise - Sonora Desert Museum

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Um kurz nach sieben am Morgen winkt mich ein Mädchen zu sich und ihrer Mutter. Sie staunen über eine braune Tarantel, die wohl genauso staunt und sich nicht bewegt. So groß wie meine Handfläche ist sie nicht, aber wie eine CD schon. Sie ist voll behaart. Angeblich können sie beißen, aber bei Menschen sollen sie kaum durch die Haut kommen. Wir stehen auf dem Parkplatz des Arizona – Sonora Desert Museums. Ich bin um sechs losgefahren, um möglichst früh da zu sein. Das Museum ist eigentlich ein Zoo mit botanischem Garten und öffnet so früh, damit man überhaupt draußen rumlaufen kann. Verrückt finde ich, dass um den Zoo herum all die Tiere leben, die im Zoo zu sehen sind. So wie diese Tarantel. Es gibt Berglöwen, die wir als Pumas kennen. Es gibt Coyoten, Wölfe und Waschbären, Kolibris, Adler, Schmetterlinge und und und. Am meisten begeistern mich die Kolibris. Denen könnte ich stundelang zusehen. Hier gibt es eine ganze begehbare große Anlage, ähnlich einem Schmetterlingshaus bei uns.

Nach drei Stunden wird es mir zu heiß. Der Zoo ist mir viel Geschick und Können in die Landschaft eingebaut und die Gehege sehen genau wie die Umgebung des Zoos aus. Manche Tiere haben sich zwischen den Gehegen angesiedelt, da es hier Wasser und Schatten gibt. Es sind also auch Tiere außerhalb der Gehege unterwegs. Das ist ziemlich verrückt hier. Viele Besucher sind zu dieser Jahreszeit nicht da.

 

Da der Saguaro National Forrest nur wenige Meilen entfernt ist, fahre ich noch dorthin. Zum Laufen ist es inzwischen viel zu heiß, deshalb fahre ich nur hindurch. Sechs Meilen Schotterpiste kreuz und quer durch einen ganzen Wald Saguaros. Das ist gewaltig. Jeder sieht anders aus, jeder scheint einen eigenen Charakter zu haben. Und wie alt sie sind. Drei Zentimeter groß, drei Jahre alt. Die hier sind aber fünf Meter hoch. Erst mit 40 Jahren beginnen sie sich zu verzweigen. Manche sind Jahrhunderte alt.

 

Auf der Rückfahrt esse ich im „Coyote Pause Café“. Eine Art Restaurant im Diner-Stil. Einfache Tische und Stühle, schräge Bedienung und gutes Essen. Ich esse Omelette mit was drin, dazu gibt es Bratkartoffeln und Roggentoast. Na ja, so ist das hier eben. Als erstes steht ein Becher mit Wasser und Eiswürfeln auf dem Tisch, obligatorisch. Wird immer nachgeschenkt, kostet nichts.



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