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17. - 23. Tag der Reise - Retreat

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Die Ranch kann von unterschiedlichsten Gruppen gemietet werden. Es stehen Gästezimmer und Gruppenräume zur Verfügung, die Verpflegung ist hervorragend. Fast alle Gruppen sind im Bereich Energiearbeit, Spiritualität oder Kreativität angesiedelt. Die Ranch war bis 1930 eine echte Rinder-Ranch, während sie anschließend für viele Jahre als Erholungsort für Cowboys genutzt wurde. Der Ort strahlt eine besondere Kraft aus, die es einem erleichtert sich zu erholen und zu entspannen.

Nicht nur die Lage selbst, sondern auch die Gestaltung trägt dazu bei. An zahlreichen Stellen zwischen den Häusern oder im Grünen stehen Figuren unterschiedlichster Religionen, die für Ruhe und Kraft stehen. In kleinen Wandnischen sitzen Buddha-Figuren oder steht auch mal ein Kreuz,  Windspiele klingen, Wasser rieselt Steine hinab.

Fotos sind auf folgenden Internetseiten zu sehen: www.kenyonranch.com www.reikihome.org

Und des Nachts leuchtet ein Sternenhimmel, wie ich ihn in meinem ganzen Leben noch nicht gesehen habe. So viele Sterne, selbst die Milchstraße ist deutlich zu erkennen. Super!

In dieser Jahreszeit regnet es hier im Süden von Arizona meist einmal am Tag so um 17 Uhr herum. Die Einheimischen übertreiben gleich und reden von ‚Monsoon-Season‘. Na ja, unter Monsun stelle ich mir mehr als die paar Tropfen vor, die hier runter kommen. Es kühlt nicht einmal ab. Und trotzdem ist das hier die Jahreszeit, in der es am meisten regnet. Im Winter kommt so gut wie nichts runter. Auf unserem Weg zum Lake Powell, im Norden von Arizona, fragten wir an einem Verkaufsstand einmal, wann es dort zuletzt geregnet hat. Die Antwort war: „März, vielleicht auch April“.

 

An der Geburtstagsfeier wartet eine besondere Überraschung auf uns Anwesende. Ein Cherokee-Apache Schamane, von seiner Großmutter ausgebildet, lädt uns in einen (kurzen) ‚Healing Circle‘ ein. Beim Betreten des Kreises reinigen wir uns nacheinander mit rauchendem Salbei. Ich fächele dreimal in Richtung Brust und dann einmal über den Kopf. Nachdem alle im Kreis stehen, spricht der Schamane kurz über sich, um dann ein indianisches Gebet vorzulesen. Er hat einen wunderbaren Text ausgesucht. Beim Verlassen des Kreises erhält jeder Anwesende ein ‚Eagle-Blessing‘. Das dauert je nach Person unterschiedlich lange. Der Schamane arbeitet mit einer großen Adlerfeder und einem Pulver aus seiner kleinen Umhänge-Tasche. Er drückt bzw. reibt das Pulver auf die Mitte der Stirn, die Stelle des dritten Auges, und arbeitet sich dann an der Vorderseite hinab, indianisch sprechend und mit der Feder den Körper abklopfend oder die Feder ausschlagend. Mich fragt er gleich nach Beginn: „You think a lot?!“ Was soll ich dazu groß sagen.  „Come from the head to your heart.”, ist seine Antwort. Dabei schlägt er mehrmals die Adlerfeder vor meiner Brust aus. Dann drehe ich mich um und er beginnt wieder am Kopf von oben bis zu den Füßen nach unten. Es dauert eine dreiviertel Stunde bis alle soweit sind.

Die Zeremonie war sehr aufregend. Das habe ich mir schon immer gewünscht. Was doch alles in Erfüllung gehen kann.



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